Medienforum Mittweida

2014

 

Das war Tag 1

Unartig wie dunkle Schokolade“

„Storytelling“ − eine gute Geschichte ist das Erfolgsrezept vieler erfolgreicher Werbekampagnen. Denn sie bleibt im Gedächtnis…

Unsere Referenten Florian J. Krumrey und Till Felber zeigten uns, wie genau das funktioniert. Als Beispiel diente unter anderem „Dumb Ways To Die“, eine Kampagne der Metro Trains in Melbourne. Ihr Tipp für gute Ideen: „Einfach mal mit Stift und Papier raussetzen und herausfinden, was dabei herauskommt!“

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Deciphering the Digital DNA

Ulrike Langer ist Journalistin aus Seattle und kennt sich mit Startups bestens aus. Aber nicht Irgendwelche: Bei uns muss man nicht erst nach Silicon Valley fahren, um sich über die neusten journalistischen Projekte und Gründungen aus den USA zu informieren. „Storyhunter“, „NowThis“ und mehr: Ulrike Langer stellte vor, in welche Richtung sich mobile Berichterstattung auch bei uns in Deutschland entwickeln wird.

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Die Macht der Multi-Channel Networks (MCN)

Fernsehen oder YouTube? Dieser Frage ging Alexander Arndt von Studio71 nach. YouTube ist nicht nur interessant für junge Leute, sondern damit einhergehend auch für die werberelevante Zielgruppe zwischen 14 und 49. Und was bedeutet das nun? YouTube und Fernsehen müssen sich nicht ausschließen! Es gibt viele Wege, beide zu vereinen – und es lohnt sich für beide Seiten…

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Switch on! Neue Fernsehformate

Marcel Amruschkewitz (VOX) erklärte uns, was Programminhalte „voxig“ macht, Frank Oliver Schultz, Partner bei Schultz & Company, führte vor, dass viele neue Formate gar nicht neu sind. 

Welche Grenzen Formate dabei in Zukunft überschreiten (dürfen), bleibt weiter zu diskutieren! Edda Kraft, Geschäftsführerin von Saxonia Entertainment, stellt jedenfalls fest, dass Quote oft vor Qualität geht.

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Jugendwahn der Öffentlich-Rechtlichen

Zum Abschluss des ersten Kongresstages wurde über den geplanten Jugendkanal von ARD und ZDF diskutiert. Auf dem Podium zu Gast waren neben RTL-Gründer Helmut Thoma auch Dr. Johannes Beermann (Sächsische Staatskanzlei), Alexander von Harling (SWR), Robert Amlung (ZDF), Kathrin Ruther (MDR), Prof. Dr. Otto Altendorfer (HS Mittweida) und Madita van Hülsen zu Gast.

Schnell wurde hitzig diskutiert. Vor allem Helmut Thoma sorgte mit seiner erfrischenden Art sowie seinen Aussagen für Stimmung unter den Referenten und Besuchern. Ob der neue Jugendkanal den Markt verändern wird, bleibt abzuwarten. Ein Versuch ist es jedoch wert. Zumindest laut Robert Amlung.

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Das war Tag 2

Hollywood auf dem Holodeck

Ein sehr beeindruckendes Panel erwartete die Besucher des Medienforums zu Beginn des zweiten Kongresstages. „Hollywood auf dem Holodeck“ brachte den Gästen neue Technologien näher, die es Filmemachern ermöglicht in komplett virtuelle Welten einzutauchen und diese in Echtzeit darzustellen. „Hochtechnologie meets Filmtechnologie.“

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The Great War. 8 Nations. 14 Destinies.

Der Erste Weltkrieg – multimedial aufbereitet und fiktional nacherzählt. Die einzige Quelle: 14 Tagebücher und persönliche Schicksale. Auf dem Medienforum gaben die Macher Gunnar Dedio (LOOKSFilm), Christophe Parre (Les film di’ici 2) sowie Maarten van der Duin einen exklusiven Einblick in das aufwendige Storytelling-Projekt aus einem Mix von Doku, Fiktion und Animation.

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Makeover der Werbefilme

Kurz, kompakt und fesselnd. So muss Werbung sein, wenn sie heutzutage die Zielgruppe bestehen will. Carlo Walther, Werbefilmproduzent bei Tony Petersen Film, stellte aktuelle Trends und Entwicklungen zur künftigen Platzierung von Marken und Testimonials in der Werbebranche vor. Bestes Beispiel dafür war die bekannte Werbespotreihe für „Redcoon“. Die klassische Werbung also, so wie wir sie kennen, verlagert sich Richtung Online. Ob damit der gängige TV-Werbespot komplett verdrängt werden kann, bleibt fraglich.

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Arbeiten in der Zukunft?

Wie beeinflussen Neuerungen die alten Arbeitsmodelle? Wie sieht die künftige Work-Life-Balance aus? Und ist ein Masterstudium für eine Karriere in der Medienbranche überhaupt noch notwendig? Fragen über Fragen. Die Antworten und regen Meinungsaustausch gemeinsam mit dem Publikum gab‘s im Panel: Mit dabei waren auch Florian Greiner und Marius Krösche − zwei Studenten der EMBA Hamburg.

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Cash aus der Crowd

Die Masse macht’s. Crowdfunding gibt dir die Chance, mithilfe der Community dein eigenes Projekt zu starten. Dir gefällt bereits ein Startup Projekt? Kein Problem. Ein Klick, und du bist als Sponsor sofort mit dabei. So wusste kein anderer als Startnext Gründer Tino Kreßner besser zu erklären, wie Schwarmfinanzierung zu einem nachhaltigen Erfolg werden kann: intensive Vorbereitung, Authentizität im Umgang mit möglichen Investoren, und einen finanziellen Plan haben. Dann kann das Projekt beginnen.

Sputnikas Vision

„Global agierendes Marketingunternehmen“ – klingt schön, hilft dem Berufseinstieg aber meist wenig. Tino Göbel, Geschäftsführer von Sputnika, zeigte auf, wie das Potenzial des regionalen Marktes anhand seines digitalen Magazins „Sputnika“ genutzt werden kann. Das Ziel: Werbetreibende Unternehmen mit regionalen Agenturdienstleistern zusammenführen.

Tatort: Dein Auftrag

Tatort ist mehr als nur ein Klassiker am Sonntagabend. Das Stichwort: neue Erzählmöglichkeiten im Social Web. Der Radiomoderator von Radio Bremen Teja Adams konzipierte mit seinem Team ein Suddenlife-Game zum Bremer Tatort „Alle meine Jungs“. Die Teilnehmer der transmedialen Geschichte erhielten dabei Hinweise über SMS, E-Mails, Postsendungen und Websites – und ließen die Grenzen zwischen Realem und Fiktion nahezu verschwinden.

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SPORT MACHT MEDIEN

Wie geht man als Profisportler mit Medien als „notwendiges Übel im Sport“ bestmöglich um? Persönliche Einblicke in Erlebnisse der Karrieren von Stefan Kretzschmar und Sven Theloke zeigten die Licht- und Schattenseiten der Profisportler. Dass ein Boykott der Medien, vor allem der Bild-Zeitung, nicht die Lösung ist und wie stark Psychologen den Auftritt des Sportlers beeinflussen können, waren zwei große Themen der abschließenden Talkrunde und damit das Finale des Medienforums Mittweida 2014.

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