Das Medienforum 2015

Ein Einblick in das Medienforum Mittweida 2015

Es waren zwei erfolgreiche Kongresstage für alle Besucher und Teammitglieder unter der Leitung der beiden Producer Nina Förster und Anton Kramer. Wir schauen noch einmal zurück auf zwei Tage voller spannender Keynotes und Talks. Unter dem Claim “You better be…” zeigten die Referenten auf, was man sein sollte.

„It’s no goddamn Seminar“

Filmemacher Hubertus Koch ist jung, direkt und nimmt kein Blatt vor den Mund. Genau das rät er auch den Studenten, die ins Fernsehen wollen. In seinem Film “Süchtig nach Jihad” verarbeitete er eigene Erfahrungen aus seinem Syrienaufenthalt und berichtete, was sich danach für ihn verändert hat.

Eine andere Sichtweise direkt aus Syrien vermittelte Majid Al-Bunni. Der selbst aus der Konfliktregion geflüchtete Bürgerjournalist stellte vor, wie sich die Idee eines Radiosenders von Syrern für Syrer entwickelt hat und wie dieser Sender in Berlin eigentlich funktioniert.

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„Today we’re teaching Poodles how to fly“

Medien leben von Emotionen, Leidenschaft und Herzschlag. Für Andreas Gall vom Red Bull Media House ist “Wir verleihen Flügel” nicht nur ein Marketingspruch, sondern sein “Daily Business”. Neueste Technologien schaffen es, die physischen Reaktionen von Sportlern zu visualisieren. Den Besuchern verriet er, welche Möglichkeiten es gibt, den Zuschauer noch stärker in das Geschehen einzubinden.

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„Plan it. Feel it. Keep it.“

Die Organisation eines Events erfordert neben der Idee vor allem auch Kreativität und Durchsetzungsvermögen. Jörn Pfotenhauer von EDC International plant Veranstaltungen im Luxussegment, Christoph Krachten die VideoDays. Beide wissen ganz genau, wie

man die Zuschauer begeistert. Mindestens genauso wichtig ist laut Dr. Mandy Risch-Kerst auch die rechtliche Absicherung der Events. Alle drei gaben den Zuschauern Einblicke in die Veranstaltungsbrache zu Marketingzwecken und wie man diese schützen kann.

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„Nous sommes Charlie!“

Am 7. Januar 2015 drangen zwei maskierte, bewaffnete Männer in die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo ein und töteten 12 Menschen. Es war einer der schwersten Terror-Anschläge in Frankreich seit 1961. Auf der ganzen Welt bekannten sich Menschen zu Charlie Hebdo und standen gemeinsam mit Parolen gegen den Terrorismus und für Toleranz. Der französische Journalist, Filmemacher und Professor Alan Rosenthal der „Hebrew University of Jerusalem“, Dr. Regina Bouchéri und Daniel Leconte befassten sich mit der Thematik und stellen sich selbst die Frage: Muss Satire wehtun?

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„Gotta catch’ em All“

Wie lässt sich die Zielgruppe der 14- bis 29-jährigen zurück vor den Fernseher und zu linearen Formaten bringen? Ist dies überhaupt möglich? Welche Zukunftsaussichten gibt es für neue Formatentwicklungen und wie groß ist dabei die Rolle des Bildungsauftrages?

Diese Fragen stellten sich zur Talkrunde Thomas Lückerath, Gründer und Geschäftsführer von DWDL, Felix Wesseler von filmpool, Philipp Bitterling, Formatentwickler vom WDR, Christoph Krachten, Organisator der VideoDays und Jörg Wiesner, Programmbereichsleiter für Junge Angebote des MDR.

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